BIOGRAFIE

“The refined and rounded tone quality of the young German cellist Philip Graham distinguishes the slow movement, and is equally eloquent in a lovely reading of Dvorák’s Third Quintet.“
David Denton – The Strad

Philip Graham gilt als einer der vielseitigsten Cellisten und Musiker seiner Generation. Besonders als gefragter Kammermusiker, aber auch solistisch kann Graham bereits auf eine äußerst erfolgreiche Karriere zurückblicken. So ist er seit 2015 Mitglied des überaus renommierten Notos Quartetts, einem jungen mehrfach international ausgezeichneten Klavierquartetts und hatte die Ehre mit Persönlichkeiten wie Boris Garlitzky, Vadim Gluzman, Clemens Hagen, Thomas Zehetmair, José Gallardo und Marie-Luise Neunecker zusammenarbeiten zu dürfen.

Solistisch trat Graham mit namhaften Orchestern wie dem Beethoven Orchester Bonn, dem Chur Cölnischen Kammerorchester oder dem Kurpfälzischen Kammerorchester auf. Dabei führten ihn seine Engagements zu den renommiertesten Konzerthäusern, unter anderen dem Konzerthaus Berlin, dem Centre of Arts Peking, der Beethovenhalle Bonn, der Tonhalle Düsseldorf und dem BOZAR in Brüssel. Seine rege Konzerttätigkeit wurde bereits von Radiosendern wie dem WDR, SWR, BR und Deutschlandfunk dokumentiert.

Nach Jungstudium und weiterführenden Studien bei Prof. Alexander Hülshoff an der Folkwang Universität der Künste in Essen setzt Philip Graham momentan seine Ausbildung bei Prof. Clemens Hagen, dem Cellisten des berühmten Hagen Quartetts, an der Universität Mozarteum in Salzburg fort.

Neben zahlreichen Preisen verschiedener Wettbewerbe wurde er hier 1. Preisträger des Concorso Enrico Mainardi. Zusätzliche musikalische Impulse während seines Studiums erhielt er unter anderem von Rainer Schmidt, Wolfgang Boettcher, Günther Pichler, Steven Isserlis, David Geringas, Daniel Müller-Schott und Sol Gabetta.

Ein besonders großes Anliegen ist Philip Graham die Neue Musik. Auf der Suche nach neuen Kompositionen widmet er sich daher immer wieder dem Dialog mit Komponisten unserer Zeit, wie beispielsweise Toshio Hosokawa, Birke Bertelsmeier und David Graham, um nur einige zu nennen.

Philip Graham ist Träger verschiedener Stipendien, so wurde er 2011 als Stipendiat des Young Artists Programs nach Ottawa, Canada eingeladen und ist seit 2012 Stipendiat der Villa Musica Rheinland Pfalz.

Philip Graham spielt auf einem französischen Violoncello von Paul Bailly aus dem Jahre 1902, einer großzügigen Leihgabe aus Privatbesitz.

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